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Panik in Frankreich: Spritpreis-Obergrenze zwecklos?

Ein Journalist des französischen Fernsehsenders "BFM TV" hat am Wochenende aus dem französischen Nordwesten über die Spritpreis-Krise und die damit verbundenen Staatsmaßnahmen berichtet. Ein Autofahrer erklärt, "dass die Franzosen tatsächlich nicht die Mittel haben, sich das Benzin zu kaufen, das sie dringend brauchen".

Seinen Bericht hat der Korrespondent mit Bildern einer Tankstelle garniert, die nur noch eine Sorte Sprit im Angebot hat – warum, bleibt unklar. Dafür überlässt er einem Autofahrer das Wort, der erklärte, dass die Franzosen sich Benzin nicht mehr leisten können. Ferner konstatierte der Fahrer Folgendes: "Die Tatsache, dass das gesamte Einkommen der Menschen systematisch einbehalten wird und man sich dann, sobald die Benzinpreise steigen, an den Staat wenden muss, um zu versuchen, Zuschüsse zu erhalten, damit man seinen Tank füllen kann, ist erbärmlich."

Am Sonntag protestierten Dutzende Fahrdienstleister, die die Gebühren ihrer Arbeitgeber bei "Uber" und "Bolt" als untragbar bezeichnen. Gemeinsam mit dem trotz Obergrenze hohen Spritpreis "gibt es keine Gewinnspanne".

"Wir werden ausgebeutet. Heute arbeiten die Fahrer 70 bis 80 Stunden pro Woche und verdienen etwa 3 oder 4 Euro pro Stunde", fasst einer der Fahrdienstleister zusammen.

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