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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Hochgelobte "Kornkammer Europas" nun völlig vergiftet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Hochgelobte "Kornkammer Europas" nun völlig vergiftetQuelle: Sputnik © Dmitri Makejew
  • 4.03.2024 15:10 Uhr

    15:10 Uhr

    Tehran: USA haben mit Ukraine-Konflikt Dutzende Milliarden US-Dollar verdient

    Washington hat mit der Lieferung von Waffen für den Einsatz im Ukraine-Konflikt Dutzende von Milliarden US-Dollar verdient. Darauf weist Nasser Kanaani, der offizielle Vertreter des iranischen Außenministeriums, hin.

    Seiner Meinung nach haben die USA und die europäischen Länder "durch ihr Handeln bewiesen, dass sie, anstatt sich um eine Lösung der Krise zu bemühen, immer Öl ins Feuer gießen".

    "Statistiken, die von US-Regierungsvertretern bekanntgegeben wurden, zeigen, dass die Vereinigten Staaten zwischen 2022 und 2023 mit der Lieferung von Waffen 80 Milliarden US-Dollar verdient und Waffen im Wert von 50 Milliarden US-Dollar an europäische Verbündete verkauft haben."

    Dem Diplomaten zufolge würden die Zahlen zeigen, wer tatsächlich in den Konflikt in der Ukraine verwickelt sei.

  • 14:35 Uhr

    Nach Energieblockade: Krim-Gericht erlaubt millionenschwere Klage auf Entschädigung von der Ukraine

    Wie Wladimir Konstantinow, der Vorsitzende des Krim-Parlaments, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, hat das Schiedsgericht der Krim eine Klage auf Schadenersatz von der Ukraine an den Haushalt der Region im Zusammenhang mit der Energieblockade der Halbinsel angenommen.

    In der vergangenen Woche erhielt die Regionalregierung 51 Bände von Dokumenten über die Schäden, die dem Haushalt der Krim durch die Energieblockade entstanden sind, und die Dokumente wurden von der Exekutive der Regierung für die Einreichung einer Klage beim Schiedsgericht vorbereitet, so die Agentur weiter. Die Klage richtet sich gegen drei Beklagte: Die ukrainische Regierung, das ukrainische Energieministerium und die Energiebehörde Ukrenergo. Auf Telegram erklärte Konstantinow:

    "Das Schiedsgericht der Republik Krim hat unsere Klage registriert, um von der Ukraine Schadenersatz für den Haushalt der Krim infolge der Energieblockade der Halbinsel zu erhalten."

    Laut Konstantinow beträgt der Umfang der Forderungen mehr als 3,156 Billionen Rubel.

  • 14:06 Uhr

    Experte: Russland und Westen setzen in der Ukraine auf die Strategie der Abschreckung

    Der Westen hat die Ukraine in das "NATO-System der Interoperabilität" aufgenommen und damit zu einer neuen Runde der Eskalation des Ukraine-Konflikts geführt, so der polnische General Bogusław Pacek in einem Gespräch mit dem Portal RMF FM. Er erklärt:

    "Dies ist ein ernstes Signal."

    "Es bedeutet, dass die NATO beschlossen hat, im Bedarfsfall gemeinsame militärische Aktionen mit den Streitkräften der Ukraine durchzuführen. Es bedeutet, dass die Ukraine Zugang zu einem breiten Spektrum von Fähigkeiten innerhalb des Bündnisses auf strategischer Ebene erhält und dass das Bündnis auf die entsprechenden ukrainischen Ressourcen zurückgreifen kann. Ich denke, dieses Signal wurde von Russland ernst genommen."

    Unterdessen erklärte Wladimir Putin, der Westen habe bereits verloren, und die Financial Times berichtete, dass Russland die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen gesenkt habe, so RMF FM.

    Wie Pacek jedoch betont, bestehe keine tatsächliche Gefahr eines Atomkonflikts, denn sowohl Russland als auch der Westen versuchten, sich mit solchen Signalen und Drohungen in der Ukraine gegenseitig in Schach zu halten. Es handele sich um eine Art Spiel:

    "Russland will den Westen damit vor entschlosseneren offensiven Aktionen warnen. Genau diese hat er ja in letzter Zeit versucht."

  • 13:29 Uhr

    Medwedew: Ukraine ist Teil Russlands – Verhandlungen mit Kiew sind unmöglich

    Die Ukraine ist Teil Russlands und das alternative Konzept sollte "für immer verschwinden", erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, bei einer Veranstaltung der russischen Gesellschaft Snanije (Wissen) im Rahmen des Weltjugendfestivals.

    Er betont, dass Moskau die militärische Sonderoperation bis zum Sieg führen werde. Russland sei nicht "an neuen Ländereien interessiert", werde aber seine eigenen nicht aufgeben.

    Medwedew bewertet auch die Risiken eines Nuklearkonflikts. Diese seien heute "hundertmal größer" als während der Kuba-Krise. Er hebt hervor, dass jeder US-Präsident versuchen werde, Russland einzudämmen.

  • 13:24 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Raum Kupjansk verbesserten die russischen Einheiten ihre taktische Position an der Front und fügten den ukrainischen Truppen eine vernichtende Niederlage zu. Die gegnerischen Verluste beliefen sich auf 160 Soldaten. Drei Fahrzeuge und ein Msta-B-Geschütz wurden zerstört.

    Am Frontabschnitt Donezk zerschlug die russische Armee ukrainische Formationen. Kiew verlor bis zu 360 Soldaten. Zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, zwei Fahrzeuge, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, eine Haubitze FH-70 und ein Geschütz vom Typ Msta-B wurden eliminiert.

    Bei Awdejewka besetzten die russischen Streitkräfte vorteilhaftere Linien und Positionen. Mehr als 490 ukrainische Soldaten wurden getötet. Zwei Panzer, darunter ein Abrams aus US-amerikanischer Produktion, vier Schützenpanzer, darunter drei Bradleys, drei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwölf Fahrzeuge, eine Selbstfahrlafette vom Typ Akazija, eine Haubitze vom Typ Msta-B, eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika und drei D-30-Geschütze wurden zerstört.

    Südlich von Donezk führte die russische Armee gut koordinierte Angriffe durch. Die Verluste der ukrainischen Truppen beliefen sich auf über 320 Soldaten. Zwei Schützenpanzer und sieben Fahrzeuge wurden unschädlich gemacht.

    Im Gebiet Cherson beliefen sich die ukrainischen Verluste auf insgesamt 85 Soldaten. Drei Fahrzeuge, zwei HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, ein Artilleriesystem M777 und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika wurden zerstört.

    Im Laufe des Tages schoss die russische Luftabwehr 81 ukrainische Drohnen entlang der Front ab.

  • 13:16 Uhr

    Belgischer General: Bei einem bewaffneten Konflikt müsste sich die EU mit Steinwürfen verteidigen

    Die EU-Länder haben zu wenig Munition und werden sich im Falle eines möglichen Konflikts mit Steinwürfen verteidigen, erklärte der pensionierte Generalleutnant der belgischen Streitkräfte Marc Thys. In einem Interview mit dem Internetportal Merkur.de betonte Thys, dass die "Gegner" der NATO sich des Problems der Munitionsknappheit in der EU bewusst seien. Das Portal Merkur.de schreibt:

    "Marc Thys, Generalleutnant im Ruhestand und ehemaliger Vice-Chef de la Défense der belgischen Streitkräfte, hat nun Alarm geschlagen – erneut. Denn zuvor hatte er bereits gesagt: 'Nach ein paar Stunden müssten wir schon Steine werfen.' Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR) betonte er jetzt, das sei kein Witz gewesen. 'Gerade bei hochwertiger Munition sind die Bestände extrem niedrig', so Thys. Sie wieder aufzufüllen ist aber offenbar nicht einfach. Man müsse Lieferzeiten bedenken."

    "Mit Blick auf die Konsequenzen dieser Munitionsknappheit unterstrich der Ex-Militär: 'Wir stecken da schon tief in der Scheiße. Das ist ein Haufen Arbeit für uns.' Die Knappheit erstrecke sich schließlich auch auf Waffensysteme."

    "Geht es nach Thys, ist sich nicht nur der Westen über den Mangel bei Waffen und Munition bewusst, sondern auch dessen Gegner: 'Du kannst sicher sein, dass unsere Gegner, ob sie jetzt in Moskau sitzen oder in Beijing oder sonst wo auf der Welt, sie wissen von der Munitionsknappheit'."

  • 13:00 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Dorf in Gebiet Belgorod

    Einheiten der ukrainischen Armee haben das Dorf Nowaja Tawolschanka im Gebiet Belgorod beschossen, ein Haus wurde von Granatsplittern getroffen. Dies berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram. Er fügt hinzu:

    "Es gibt keine Verletzten. Ein Privathaus wurde beschädigt: das Dach, die Fassade, der Zaun und die Nebengebäude sind beschädigt. Auch ein Pkw wurde von Granatsplittern getroffen."

  • 12:52 Uhr

    Sacharowa: Entnazifizierung in Deutschland nicht abgeschlossen

    Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kommentierte am Montag die durchgesickerte Aufnahme der Bundeswehr über mögliche Angriffe auf die Krim-Brücke. Ihr zufolge sei die Entnazifizierung in Deutschland "noch nicht abgeschlossen".

    Sie betonte, dass die Folgen für Deutschland verheerend sein würden, wenn sich in der Bundesrepublik nichts ändere. Der Westen werde für die von ihm geplanten und weitgehend umgesetzten destruktiven Maßnahmen zur Verantwortung gezogen werden.

    "Um ehrlich zu sein, warten wir weniger auf eine Reaktion als auf eine Erklärung."

  • 12:43 Uhr

    Medienbericht: Die hochgelobte "Kornkammer Europas" ist jetzt völlig vergiftet

    Die Ukraine erlebt eine schwere Umweltkatastrophe, schreibt das Online-Magazine Responsible Statecraft. Die Kriegshandlungen haben etwa ein Drittel des Territoriums mit giftigen Elementen verseucht, die in der Munition enthalten sind. Die Folgen für die Lebensmittelversorgung der Welt sind verheerend. Das Magazin berichtet:

    "Etwa ein Drittel des ukrainischen Territoriums ist verseucht. Das ist von der Größe her vergleichbar mit einem durchschnittlichen europäischen Land. Gemessen an der Bodenverschmutzung pro Zeiteinheit erlebt die Ukraine derzeit die schwerste Umweltkatastrophe.

    Giftige Elemente wie Blei, Kadmium, Arsen und Quecksilber sickern aus Munition und Waffen in den Boden. Wenn potenzielle Kontaminationszonen nicht rechtzeitig erkannt und beseitigt werden, können die Schadstoffe in die Nahrungskette gelangen und zu Karzinogenen werden. Dies wiederum bedroht die weltweite Ernährungssicherheit und die Exportchancen des Landes."

    Vor dem Kriegsausbruch waren etwa 400 Millionen Menschen in der ganzen Welt auf die eine oder andere Weise von Lebensmittellieferungen aus der Ukraine abhängig, betont die Zeitschrift. Jetzt ist es unwahrscheinlich, dass sie sich darauf verlassen können. Denn Schussmunition und chemische Waffen vergiften den Boden für Jahrzehnte oder sogar länger, heißt es in dem Bericht weiter:

    "Der Boden ist keine erneuerbare Quelle. Böden und ihre fruchtbare Schicht werden über Tausende von Jahren gebildet. In 200 bis 400 Jahren wird lediglich ein Zentimeter Boden gebildet, in 5.000 bis 6.000 Jahren 20 Zentimeter. Schon zwei Jahre Krieg wie in der Ukraine können das zerstören, was sich in Tausenden von Jahren entwickelt hat."

  • 12:36 Uhr

    Medien: Bombe unter Pkw eines ehemaligen hochrangigen LVR-Beamten gefunden

    Unter dem Auto von Witali Kisseljow, dem ehemaligen Berater des Innenministeriums der Lugansker Volksrepublik (LVR) und stellvertretenden Rektor der Staatlichen Universität Lugansk, wurde eine Bombe gefunden. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle bei den örtlichen Sicherheitsdiensten.

    Die zuständigen Dienste seien am Fundort im Einsatz. Kisseljow selbst wurde nach vorläufigen Angaben nicht verletzt.

    Rodion Miroschnik, der Beauftragte des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes, bezeichnete den Vorfall als Terrorismus.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.