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AfD-Spitzenkandidat bei Lanz: Sie versuchen, von den Problemen dieses Landes abzulenken

Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, war am Donnerstag zu Gast in der Talkshow Lanz. Der Moderator Markus Lanz versuchte zu erörtern, was sich unter einer Landesregierung der AfD ändern würde und welche Ministerien man zu streichen oder zusammenzulegen plane.

Siegmund erklärte, solche Details würden die meisten Bürger überhaupt nicht interessieren.

"Herr Lanz, die Leute interessieren diese ganz kleinen Detailfragen, wie ich das nachher perfekt strukturiere, viel weniger als die wirkliche Lebensrealität in den Straßen. Aber das ist vielleicht der erste Unterschied in der Ehrlichkeit. Das denken vielleicht Politiker aus dem Elfenbeinturm heraus", so der Spitzenkandidat.

Zur Sprache kam auch angebliche Vetternwirtschaft, für die als Beleg ein Bildchen eingeblendet wurde. Auf die Nachfrage von Siegmund, woher die Informationen oder das Bildchen stammen würden, konnte weder Lanz noch der anwesende FAZ-Journalist eine konkrete Antwort geben.

"Also ganz ehrlich, wenn das das Niveau ist, über was wir hier reden, dann haben wir alles richtig gemacht", erwiderte Siegmund.

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