
Iran: Atomvertreter darf nicht zur IAEA-Konferenz nach Wien einreisen

Mohammad Eslami, Vizepräsident Irans für Atomangelegenheiten und Chef der Organisation für Atomenergie Irans, hätte auf der Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Wien sprechen sollen. Doch ist ihm laut Bloomberg die Einreise nach Österreich wegen nicht aufgehobener Sanktionen verweigert worden.
Dem Sender zufolge sei eine vorübergehende Aussetzung der gegen Eslami verhängten Sanktionen beantragt worden, die ihm die Einreise nach Österreich und einen Auftritt bei der Veranstaltung ermöglicht hätte. Die USA hätten jedoch darauf bestanden, keinerlei Beschränkungen aufzuheben. Zwar könne Bloomberg zufolge noch in dieser Woche ein Vertreter Irans niedrigeren Ranges bei der Konferenz sprechen, am Auftakt der Veranstaltung werde Teheran damit jedoch nicht durch einen hochrangigen Vertreter repräsentiert werden.

Eslamis Auftritt, der für Montag geplant war, hätte Iran laut Bloomberg zusätzliche Legitimität verleihen können – insbesondere sieben Monate nach Beginn des Iran-Kriegs, den der US-Präsident für notwendig halte, um zu verhindern, dass Iran eine Atomwaffe erlangt. Der Informationsdienstleister berichtet weiter, dass US-Energieminister Chris Wright das Forum in Österreich anstelle Eslamis nutzen wolle, um Teheran zu warnen:
"Iran darf niemals Atomwaffen entwickeln oder erwerben."
Zudem werde er Iran auffordern, uneingeschränkt mit der IAEA zusammenzuarbeiten, seinen Kontrollverpflichtungen nachzukommen und der Organisation den nötigen Zugang zu gewähren.
Laut Bloomberg folgt Wrights geplante Rede auf eine Warnung der IAEA, wonach die Behörde Bauaktivitäten am iranischen "Pickaxe Mountain" beobachtet habe, die mit dem Atomprogramm des Landes in Verbindung gebracht werden.
Mehr zum Thema – Atomstreit mit Iran eskaliert: Atombehörde schaltet erstmals seit 20 Jahren UN-Sicherheitsrat ein
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.