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"Schrecklicher Partner" – Trump erklärt vollständigen Handelsstopp mit Spanien

Trump drohte Bündnispartner Spanien im Vorfeld des NATO-Gipfels mit einem vollständigen Handelsstopp. Spanien hatte zuvor den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen, nachdem Madrid den Krieg der USA gegen Iran offen kritisiert hatte.
"Schrecklicher Partner" – Trump erklärt vollständigen Handelsstopp mit Spanien

US-Präsident Donald Trump will einen vollständigen Handelsstopp mit Spanien anordnen. Vor dem NATO-Gipfel in Ankara sagte Trump, er habe Finanzminister Scott Bessent angewiesen, jeglichen Handel mit dem Land einzustellen. Er bezeichnete Spanien als "schrecklichen Partner" in der Militärallianz. "Ich will keine Geschäfte mit ihnen machen", erklärte Trump bei einem Auftritt an der Seite von NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Der Beziehungsabbruch solle demnach "sofort" vollzogen werden.

Trump wirft den NATO-Staaten vor, nicht genug für die Verteidigung zu tun und sich auf die USA zu verlassen. Er fordert von allen Mitgliedsländern des Verteidigungsbündnisses, ihre Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung zu erhöhen. 

Spanien hatte zuvor den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen, nachdem Madrid den Krieg der USA gegen Iran offen kritisiert hatte. Unter anderem verweigerte die spanische Regierung der US-Armee die Nutzung von Stützpunkten für den Militäreinsatz. Zudem zählt Spanien zu den schärfsten Kritikern Israels unter den EU-Staaten.

Die NATO-Staaten hatten bei ihrem Gipfel in Den Haag im vergangenen Jahr beschlossen, ihre Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen. Bis zum Jahr 2035 sollen sie mindestens 3,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die militärische Verteidigung aufwenden – zusätzlich 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Bereiche.

Nach Angaben der NATO werden 17 Mitgliedstaaten das zweite Ziel bereits in diesem Jahr erreichen, während bislang nur fünf Länder die Marke von 3,5 Prozent für reine Verteidigungsausgaben erfüllen. Staaten wie Belgien, Spanien und Tschechien bleiben jedoch auch im Jahr 2026 bei Verteidigungsausgaben von rund zwei Prozent ihres BIP.

Zudem erklärte der US-Präsident am Mittwoch in der Türkei die Absichtserklärung zur Beendigung des Konflikts ‌mit Iran für hinfällig. Die Vereinbarung sei "vorbei", sagte Trump bei ​dem gemeinsamen Auftritt mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte.

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