Europa

Ungarn: Betrunkener Pilot steuerte Flugzeug auf AKW zu

Kurioser Vorfall in Ungarn: Ein betrunkener 24‑Jähriger hat am Sonnabend ein Leichtflugzeug entführt und flog damit in Richtung des einzigen Kernkraftwerks des Landes. Noch bevor er von Kampfflugzeugen abgefangen werden konnte, vollzog er eine Bruchlandung auf einem Feld. Die Motive sind noch unklar.

In Ungarn entführte am Sonnabend, dem 29. August 2026, ein betrunkener Pilot ein Flugzeug und flog in Richtung des Kernkraftwerks Paks – das Militär schickte zwei Kampfflugzeuge los, um ihn abzufangen.

Lokale Medien berichten, dass sich ein 24-jähriger Mann Zugang zum Flugplatz verschafft, in eine Cessna 172 gestiegen und Kurs auf das einzige ungarische Kernkraftwerk genommen habe. Dabei ist es zivilen Luftfahrzeugen untersagt, sich der Anlage auf weniger als drei Kilometer und bis zu einer Höhe von 6.000 Metern zu nähern.

Militärradare erfassten den ungeplanten Flug, woraufhin im Rahmen eines Alarms ein Einsatzpaar von JAS-39-Gripen-Kampfflugzeugen gestartet wurde. Die Hilfe des Militärs wurde jedoch nicht benötigt: Der Pilot verlor die Kontrolle über das Flugzeug und landete auf einem Feld. Bei der Bruchlandung knickte das Fahrwerk ein. Der Pilot blieb jedoch unverletzt.

Danach versuchte der Mann, mit dem Auto eines Mannes zu fliehen, der angehalten hatte, um ihm zu helfen. Der Fahrer hinderte ihn jedoch daran, zu entkommen, und wenige Minuten später wurde der Verdächtige von der Polizei festgenommen – nach deren Angaben war der Flugzeugentführer betrunken. 

Die Motive des 24-Jährigen sind noch unklar. Die ungarischen Behörden und lokalen Medien führen den Vorfall primär auf den schweren Alkoholeinfluss und den instabilen psychischen Zustand des Mannes zurück.

Im April 2022 gab es bereits einen ähnlichen Zwischenfall, als ein österreichisches Leichtflugzeug versehentlich die Sperrzone der Atomanlage verletzte und von Kampfjets abgefangen werden musste.

Mehr zum Thema – Ungarn: Opposition fordert Überprüfung der Energiezusammenarbeit mit Moskau nach den Wahlen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.