
US-Militär attackiert Iran nach WM-Finale

Nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump und Angaben des Weißen Hauses galten die jüngsten Angriffe auf Iran als Vergeltungsmaßnahme für die getöteten US-Soldaten, die letzte Woche bei Angriffen der iranischen Armee auf US-Militäreinrichtungen ums Leben gekommen waren. Die USA begannen dabei ihre neunte Nacht in Folge mit Bombenangriffen auf Iran unmittelbar nach dem Ende des WM-Finales und der Pokalübergabe, was einen ungewöhnlich späten Beginn der nächtlichen Bombardierungen darstellte.

Das US-Zentralkommando gab bekannt, dass die aktuellen Angriffe um 19 Uhr US-Ostküstenzeit begannen, während zuvor die Attacken Stunden früher starteten. Gegen vier Uhr deutscher Zeit am Morgen, wurde die Aktion "erfolgreich beendet", so die X-Centcom-Mitteilung. Demnach wurden "iranische Militärkommandozentralen, Luftabwehr- und Küstenüberwachungsanlagen, maritime Kapazitäten, Raketen- und Drohnenabschussstellen sowie Kommunikationsnetze" angegriffen.
Der iranische Sender Press TV berichtete über gemeldete Explosionen, laut Mitteilung in der Stadt Täbris im Nordiran. Im Südwesten des Landes seien in den Städten Bandar Mahshahr sowie in den Hafenstädten Bandar-e Imam Chomeini und Tschahbahar am Golf vom Oman mehrere Explosionen zu hören gewesen, so die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtend.
Multiple explosions heard in Mahshahr, Imam Khomeini ports; air defenses activated in Konarak, southern Iran
— Press TV 🔻 (@PressTV) July 19, 2026
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Das kuwaitische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass die Armee "auf iranische Drohnenangriffe reagierte", um hinzuzufügen, dass die im ganzen Land zu vernehmenden "lauten Geräusche auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen sind". Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) Irans erklärte dazu, im Rahmen der jüngsten Welle seiner Operationen "US-Militäreinrichtungen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait ins Visier genommen" zu haben.
US-Medienberichten zufolge wurden US-Streitkräfte in Jordanien im Laufe der vergangenen Woche mindestens viermal von iranischen Raketen und Drohnen angegriffen, so auch in der letzten Nacht. Bei zurückliegenden Angriffen sollen dabei mehrere US-Soldaten verletzt oder getötet sowie mehrere Black-Hawk-Hubschrauber beschädigt worden sein. Laut Petra, der staatlichen Nachrichtenagentur Jordaniens, habe das jordanische Militär "drei iranische Raketen abgefangen, eine vierte Rakete sei in einem abgelegenen Gebiet niedergegangen".
Am Montagmorgen meldete die britische Behörde "UK Maritime Trade Operations (UKMTO)", dass vor der Küste Omans ein Schiff in Flammen steht. Es lägen jedoch bislang noch keine Informationen über die Brandursache, mögliche Opfer oder die Identität des Schiffes vor.
UKMTO WARNING 092-26
— UKMTO Operations Centre (@UK_MTO) July 19, 2026
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Die US-Botschaft im Golfemirat Bahrain hat vor möglichen Angriffen auf die bahrainische Hauptstadt Manama gewarnt. Alle US-Amerikaner vor Ort wurden aufgefordert, "vorsichtig zu sein und sich an die aktuellen Anweisungen zu halten". Parallel hat das bahreinische Innenministerium die Bevölkerung aufgefordert, "Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben".
Die unmittelbaren Anrainerstaaten Bahrain, Kuwait und Jordanien sind damit erneut am stärksten von iranischen Gegenangriffen nach US-Militärattacken betroffen.
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